Caroline Bredlinger sorgt beim WACT-Bronze Meeting für die Sensation aus österreichischer Sicht. Als Vorbereitung für die EM in Birmingham, für die sie über 800m bereits qualifiziert ist, startete sie am Mittwoch spätabends über die 1500m.
Eine deutliche Verbesserung ihrer bisherigen Bestleistung war das Ziel. Am Ende lief sie sensationelle 4:04,63. Diese Zeit bedeutete am Ende nicht nur Rang 3, sondern auch die Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung um 12 Sekunden, die Verbesserung des Landesrekordes von Elisabeth Niedereder aus dem Jahr 2008 um 22 Sekunden sowie Rang 2 in der ewigen ÖLV-Bestenliste. Nur Theresia Kiesl lief vor 30 Jahren um 1,61s schneller als die Trausdorferin, die mit dieser Zeit auch ganz knapp an das EM-Limit über 1500m (4:03,50) heranlief. Detail am Rande: Keine Österreicherin schaffte diese Distanz in den letzten 28 Jahren unter 4:10!
„Wir haben vor dem Rennen die Pace für die ersten 1000m festgelegt. Mir war klar, dass ich die Vorgabe bis dahin gut umsetzen kann, klar war aber nicht, was dann passieren würde, da ich keine spezielle Vorbereitung für diese Distanz hatte. Wir haben den Lauf aus dem 800m-Training heraus angelegt und es hat besser funktioniert als erwartet. Die letzten 400m waren schon sehr hart, aber dennoch konnte ich auf den letzten 200m noch einmal attackieren. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen“, freut sich Caroline Bredlinger, die schon nächste Woche bei der „Spitzenleichtathletik Luzern“ wieder am Start sein wird.

