Caroline war nach einer nicht ganz gelungenen Indoor-Saison mit einigen Trainingsdefiziten über 800m am Start bei der Hallen-WM in Torun. Sie war im ersten von sechs 800m-Vorläufen auf Bahn 4 im Einsatz. Leider kam es nicht zu dem erhofften schnellen Lauf, da Keely Hodgkinson das Tempo nach einer 200m-Durchgangszeit von 28,06s verlangsamte. Caroline setzte sich schließlich neben Valentina Rosamila (SUI) auf Rang 3, musste dadurch aber fast die ganze Zeit auf Bahn 2 laufen. Ihre Durchgangszeiten von 1:00,31min (400m) und 1:31,46min (600m) waren etwas langsamer als erhofft, auch der Angriff auf Platz 2 in der vorletzten Kurve fruchtete nicht und kostete zusätzlich Kraft. Diese fehlte Caroline dann im Schlusssprint und sie fiel nach einem mutigen Rennen mit einer Endzeit von 2:01,73min noch auf Rang 4 hinter ihre Trainingskollegin Nina Vukovic (CRO) zurück. Am Ende stand fest, dass für ein Weiterkommen diesmal 27 Hundertstel gefehlt hatten.
„Natürlich bin ich im ersten Moment ziemlich enttäuscht, weil ich mir schon etwas mehr erhofft hatte. Ich wusste, das Feld gerade über die 800m ist enorm stark, aber ich war gut vorbereitet und es konnte alles passieren. Keely war leider etwas langsamer als wir erwartet hatten, aber sie zu attackieren macht auch keinen Sinn, sie lässt einen sowieso nicht überholen und man bezahlt später dafür. Meine Beine waren am Schluss einfach schwer, auch weil ich viel außen gelaufen bin. Als Positives nehme ich mit, dass ich nach einer schwierigen Saison mit einigen Erkrankungen hier doch noch in guter Form gestanden bin und eine ansprechende Zeit gelaufen bin.“

