Von Skopje über Bochum bis Eisenstadt
Den Anfang machte in dieser vollgepackten Wettkampfwoche Max Baxa beim
European Youth Olympic Festival in Skopje. Der von Peter Böhm trainierte
Laufteam-Athlet, der bereits im Vorjahr bei der U18-EM internationale Wettkampfluft
schnuppern durfte, ging über die 400m an den Start. Der 17-Jährige lief mit 48,91 s
bis auf zwei Zehntel an seine Bestleistung heran und wurde Vierter im dritten Vorlauf.
Damit verpasste er ganz knapp als Neunter den Einzug ins Finale.
Wenige Tage später ging es für Niklas-Strohmayer-Dangl nach Bochum, wo die
Leichtathletikbewerbe der World University Games stattfinden. Bereits am Montag
im 400-m-Hürden-Vorlauf kündigte das Laufteam-Ass mit dem souveränen Aufstieg
ins Semifinale seine gute Form an. Im Semifinale steigerte sich der Neufelder dann
aber noch einmal deutlich. Mit starken 49,74 s blieb der Burgenländer erstmals unter
der 50-Sekunden-Schallmauer und wurde Vierter in seinem Lauf, womit er erstmals
in ein internationales Finale einzog. In diesem 3. Rennen innerhalb von 3 Tagen
belegte Strohmayer-Dangl schließlich Rang 8. „Ich habe die beiden Rennen im
Finale schon gespürt und war dann die letzten 150m auch mental schon etwas
müde. Auch wenn die Zeit im Finale nicht unbedingt top war, bin ich dennoch mit
meiner Performance hier sehr zufrieden. Unter 50s zu laufen, ist ein großer
Meilenstein“, so der 23-Jährige.
WM-Starterin Caroline Bredlinger bewies beim Austrian Open Eisenstadt einmal
mehr, dass sie den besten 800m-Läuferinnen Europas zählt. Nach tollen
Steigerungen in dieser Saison hat sie das WM-Ticket seit ihrem Rekordlauf in
Maribor schon in der Tasche. Die Laufteam-Athletin war einige Tage zuvor nicht ganz
fit gewesen, weshalb nicht ganz klar war, wie es um die Form steht. Die 24-Jährige
zeigte sich vor Heimpublikum aber sehr stark und musste sich mit 2:01,07s um nur
7/100s gegen Reeve Walcott-Nolan (GBR) geschlagen geben. „Die erste Runde war
nicht leicht, weil alle des großen Starterfeldes um gute Positionen kämpften und ich
sehr viel außen laufen musste. Auch später war ich immer wieder auf Bahn 2, aber
ich habe bis zum Schluss gekämpft. Es hat Spaß gemacht und mit der Zeit bin ich
unter diesen Umständen auch sehr zufrieden.“
Während es für Niklas Strohmayer-Dangl weiter zu den Balkanchampionships nach
Griechenland geht, geht es für Caroline Bredlinger zum WACT-Silber-Meeting ins
Berliner Olympiastadion.


